„Fundraising isn’t about asking for money. It’s about inspiring people to believe that they can make a difference – then helping them to make it. So fundraising is the inspiration business.“ (Ken Burnet, The ZEN of Fundraising, Buchtipp am Rande)

 

Eine gemeinnützige Organisation trägt sich durch unermüdliche Freiwillige und jede kleine Spende. Ein gut strukturiertes Fundraising ist daher A und O. Ob durch eine Social-Media-Kampagne oder ein Kick-Off-Event sind potentielle Spender (hoffentlich) schnell gefunden. Genauso schnell auffindbar aber sollte auch der Spenden-Button auf der Website sein. Neben der richtigen Platzierung, spielt das »wie« auch eine wichtige Rolle.

 

Was gibt es eigentlich für generelle Tools, Formulare oder Plattformen, mit denen ich Spenden abwickeln kann?

 

1. Über die eigene Website – Plain Text Lösung

Auf der Website wird eine Extra-Seite, nennen wir sie »Spenden«, erstellt. Auf dieser wird mit Angabe eines Kontos zum Spenden aufgerufen. Diese simple Lösung ist ohne technisches Wissen innerhalb eines CMS schnell umsetzbar. Auf HTML Basis müsste der jeweilige Entwickler die Seite programmieren.

Beispiel: Lemonaid & ChariTea e.V. // Lemonaid


Vorteil:

  • schnell umsetzbar

Nachteil

  • potentielle Spender können nicht direkt aktiv werden und spenden

Spender müssen erst eine Überweisung tätigen online oder auch vor Ort bei der Bank. Das kann zu Abbrüchen führen,


 

2. Über die eigene Website – WordPress PlugIn oder Typo3 Extension

Die beiden CMS Anbieter bieten (Third-Party) PlugIns oder Extensions an, über die direkt Online gespendet werden kann. Diese Erweiterungen können auf der jeweiligen Seite der Website eingebunden werden. Mit etwas CSS-Kenntnis lassen sich diese dann noch optisch anpassen und in den Einstellungen individualisieren.

ACHTUNG: Durch die neue DSGVO-Verordnung ist hier besonderes darauf zu achten, ob die Erweiterungen auch DSGVO-konform sind. Das lässt sich mittlerweile durch gute Recherche herausfinden. Ansonsten ist auch hier technisches Know-How gefragt. 

Ein sehr gutes PlugIn wäre beispielsweise dieses hier:

Give

Dieses PlugIn ist kostenlos für WordPress nutzbar. Das Spendenformular kann individualisiert werden und generiert sich sogar optisch selbst anhand des Themes. On top gibt es eine Übersicht über alle Spender, Beträge und Bezahlmethoden.

Die kostenlose Version bietet eine sehr umfassende Nutzung. Für zusätzliche Add-Ons muss monatlich bezahlt werden. Beispielsweise um Spendenbelege generieren zu lassen oder auch für die Nutzung von PayPal Pro bzw. anderen Bezahlmethoden.

Beispielseite, die es eingebunden hat: Greyston


Vorteil:

  • einfache Einbindung
  • oft sehr guter Support durch die Entwickler der PlugIns und Extension bei Fragen
  • Spender bleibt auf der Website und wird nicht nach »draußen« weitergeleitet

Nachteil

  • technische Grundkenntnisse für die individuelle Anpassung sind nötig
  • bestimmte Features sind kostenpflichtig

 

 

3. Externe Spendenwebsite über Drittanbieter – inklusive Widget zur Einbindung auf der Website

Es gibt einige Plattformen, über die für gemeinnützige Organisation oder auch Projekte gespendet werden kann.

Leetchi, betterplace oder Helpdirect

Kunden der GLS Bank sowie der Bank für Sozialwirtschaft können auch auf die hauseigenen Spendenwerkzeuge der beiden Geldinstitute zurückgreifen. Sie finden sich unter www.gls-spendenportal.de bzw. www.spendenportal.de.

 

4. Spenden über Facebook sammeln

Auf Facebook kann eine Organisation direkt über einen »Spenden-Button« Geld sammeln. Und du kannst außerdem die Option aktivieren, dass deine Fans eigene Spendenaktionen anlegen dürfen und zum Beispiel zum Geburtstag alle Freunde um ein paar Euro bitten.

 

5. Spenden sammeln während andere shoppen

Auch über sogenanntes Charity-Shopping kannst du Spenden für deine Organisation sammeln. Mit jedem Einkauf über diese Plattform, wird ein Teil gespendet. Die Organisation bestimmt der User dabei immer selbst. Mittlerweile sind dort alle gängigen Online-Shops hingelegt.

Gooding

Amazon hat mit AmazonSmile sein eigenes Programm. Dieses empfehle ich euch allerdings nicht, da mit jedem Einkauf deutlich weniger bei den Organisationen selbst »landet«.

 


Zurück zu allen Beiträgen

Zur Startseite

 

Share this post